Fabian Richter
Fabian Richter ist ein Technikverrückter der ersten Stunde. Die Kombination aus einem Studium der technischen Informatik mit der früheren Ausbildung zum Anlagenmechaniker ermöglicht ihm eine ganzheitliche Sicht auf nahezu alle Bereiche der Technik. In den letzten Jahren war er im Bereich der Hardwareentwicklung und der technischen PR tätig...
Auf der CeBIT führten wir ein interessantes Gespräch mit Qabel-Mitarbeitern über deren zukünftiges Verschlüsselungssystem. Denn obwohl noch fleißig an der Alpha des  Verschlüsselungssystems gewerkelt wird, ist bereits die Idee dahinter extrem interessant.
 
Laut Unternehmensangaben soll Qabel die weltweit erste Softwareplattform werden, die Kommunikation und Datenaustausch im Internet so sicher wie derzeit technisch möglich macht, ohne dabei den Nutzerkomfort einzuschränken. Bei der Ende-zu-Ende-Verschlüsselung sollen Metadaten weitestgehend verschleiert werden. Hierdurch soll verhindert werden, dass Provider erfahren können, wer mit wem wann von wo nach wo kommuniziert hat. Das Qabel als freie, quelloffene und erweiterbare Plattform (Open Source) erscheinen soll, schafft Vertrauen.
 
Besonders in Bezug auf die zunehmende Anzahl an cloudbasierten Smarthome- und Speicherlösungen ist Qabel, aus unserer Sicht, ein Schritt in die richtige Richtung.
Bereits zur IFA 2014 hatte devolo sein hauseigenes Smarthome-System vorgestellt. Nun, knapp ein halbes Jahr später, ist das System auch im Handel verfügbar.
 
Laut devolo soll sich das Home Control System durch eine besonders einfache, werkzeuglose Einrichtung von anderen Lösungen abheben. Das System soll wahlweise per App oder über das devolo Online-Portal  von überall auf der Welt administrierbar sein. Damit die dabei übermittelten Daten unterwegs nicht abgefangen werden können, sollen die Verbindungen „End-To-End“ (HTTPS) verschlüsselt sein. Die Sensoren und Aktoren kommunizieren bei devolo mithilfe des Z-Wave Funkstandards.
 
Devolo bietet neben einem Home Control Starter Kit, welches aus der Zentrale, einem Bewegungsmelder sowie einer  Schalt- und Messsteckdose besteht, auch weitere Sensoren und Aktoren an. Darunter befinden sich eine Fernbedienung, ein  Funkschalter, ein  Tür/Fensterkontakt, ein Bewegungsmelder, ein Rauchmelder, ein Heizkörper- sowie ein Raumthermostat und eine Schalt-/Messsteckdose.
Das neue AIO-Gateway V4 Plus soll als Ergänzung zum bestehenden AIO-Gateway V4 angeboten werden und ein zweites 868 MHz Modul besitzen.
 
Der zweite Funk-Chip soll dafür sorgen, dass 868 MHz-Komponenten unterschiedlicher Hersteller parallel zueinander eingebunden und genutzt werden können. Eine weitere Änderung ist das in den Deckel integrierte  Logo, welches dank RGB-LED in so gut wie jeder Farbe aufleuchten kann. Dies soll, neben einer Aufwertung der Optik, auch einen praktischen Nutzen mit sich bringen. Denn jedem Event kann eine Farbe zugeordnet werden, wodurch Änderungen visualisiert werden können.
Das asina Seniorentablet soll ältere Menschen wieder näher mit ihren Angehörigen verbinden, ohne das diese ihre Freiheiten eingrenzen müssen. Nun erweitert asina das eigene Angebot um Automationskomponenten.
 
Bisher diente das asina-Tablet vor allem dazu, Familienmitglieder ohne großen Aufwand miteinander zu verbinden. Bilder austauschen, telefonieren oder auch die Erinnerung an Medikamente - dies und noch mehr soll das Tablet leisten. Nun geht asina noch einen Schritt weiter und ermöglicht die "Überwachung" des Wohnraums mithilfe von HomeMatic-Sensoren. Plötzliche Verhaltensänderungen können hierdurch umgehend erkannt und entsprechende Hilfeleistungen zeitnah eingeleitet werden. Wird beispielsweise festgestellt, dass Lichtschalter längere Zeit nicht betätigt wurden, oder dass es keine Bewegung mehr gibt, bekommen die Angehörigen eine Mitteilung. Praktisch ist auch, dass die Tablet-Einstellungen nicht von den Senioren verändert werden müssen. Dies sollen die Angehörigen ganz einfach aus der Ferne erledigen können.
Neben unzähligen anderen Produkten präsentierte TERRATEC eine Thermoskanne, welche einen Teil der Abwärme in elektrische Energie umwandelt und damit den integrierten Akku auflädt.
 
Der HotPot 1200 verbindet eine Thermoskanne mit einer Powerbank. Damit die Akkukapazität von 1200mAh auch unterwegs nachgeladen werden kann, wird mit der Abwärme der einfüllten Flüssigkeit Energie erzeugt, welche nach und nach den Akku nachlädt. Ab 80°C sollen rund 50mA Ladestrom zur Verfügung stehen. Etwas Zeit zum Aufladen muss also eingeplant werden. Fertig aufgeladen liefert die Kanne, laut TERRATEC, fünf Volt Spannung und rund 0,6A Ausgangsleistung.